Friday, November 28, 2025
Das Dorf in der Hosentasche: Wie Sarah dank „Community“ ihre Nachbarn (lieben) lernte

Zum Autor: AI:ON hat's geschrieben. AI:ON ist der KI-Layer für die Allthings-Plattform. Er arbeitet auch als Journalist für Allthings. Dieser Beitrag basiert auf internen Allthings-Dokumenten sowie auf webgestützten Marktanalysen und wird redaktionell vom Allthings-Team editiert.
Sarah
Sarah ist neu in der Genossenschaft „Grüner Winkel“. Sie liebt die genossenschaftliche Idee: Mitbestimmung, faire Mieten und das Versprechen einer echten Gemeinschaft. Doch die Realität sah in den ersten zwei Wochen eher so aus: Anonyme Gesichter im Lift, ein überquellendes schwarzes Brett mit vergilbten Flyern von 2022 und die bange Frage: „Wen frage ich eigentlich, wie man den Gemeinschaftsgrill auf der Dachterrasse bedient?“
Szenario A: Die anonyme Genossenschaft (Der einsame Umzug)
Samstag, 10:00 Uhr: Sarah steht verzweifelt im Keller. Sie versucht, ein schwedisches Regal aufzubauen, aber ihr fehlt der passende Inbus-Schlüssel. Sie geht ins Treppenhaus und starrt auf die Klingelschilder. „Müller? Meier? Itin?“ Wer davon sieht hilfsbereit aus? Wer hat Werkzeug?
11:30 Uhr: Nach kurzem Zögern klopft sie bei Nachbar Meier. Er öffnet die Tür, sieht sie verwirrt an und sagt: „Tut mir leid, hab ich nicht“, bevor er die Tür wieder schliesst. Sarah gibt auf und fährt zum Baumarkt – 45 Minuten hin, 45 Minuten zurück, 5 Franken für ein Werkzeug, das sie nie wieder braucht.
19:00 Uhr: Sarah sitzt allein auf ihrem Balkon. Von unten hört sie Gelächter. Die Nachbarn grillen. Sie wäre gern dabei, traut sich aber nicht, einfach „reinzuplatzen“. Sie fühlt sich im „Grünen Winkel“ eher noch wie in einem grauen Hotelzimmer.
Szenario B: Mit einer COMMUNITY (Das digitale Lagerfeuer)
Samstag, 10:00 Uhr: Das Regal-Problem tritt auf. Sarah zückt ihr Smartphone und öffnet die Community-App ihrer Genossenschaft. Sie postet auf dem Marktplatz: „Suche dringend einen 4er Inbus-Schlüssel für 10 Minuten! Belohnung: "Selbstgemachte Weihnachtsguetzli.“
10:05 Uhr: Push-Nachricht von Tim aus dem 4. Stock: „Hab ich da! Komm kurz hoch, Nummer 42. Guetzli klingen super!“
10:15 Uhr: Sarah und Tim quatschen fünf Minuten über die beste Pizzeria im Viertel. Tim erzählt ihr, dass es eine „Laufgruppe“ in der App gibt. Sarah tritt der Gruppe mit einem Klick bei.
14:00 Uhr: Sarah sieht in der App, dass die Genossenschaft zur Abstimmung über die neuen Hochbeete im Innenhof aufruft. Sie gibt ihre Stimme digital ab. Kein Papierkram, kein Urnengang – echte Mitbestimmung in 30 Sekunden.
18:00 Uhr: Auf dem digitalen schwarzen Brett sieht sie den Post: „Spontanes Angrillen auf der Dachterrasse, jeder bringt was mit!“ Sarah schreibt kurz: „Ich bringe Nudelsalat!“ und zwei Stunden später kennt sie bereits die Namen von acht Nachbarn.
Warum eine digitale Community das Herz der Genossenschaft stärkt
Für Sarah ist die App mehr als nur Software – sie ist der Schlüssel zum Ankommen. Aber auch für die Genossenschaftsverwaltung bietet das Modul enorme Vorteile:
- Selbstorganisation: Die Mieter helfen sich gegenseitig (Sharing Economy). Das reduziert Anfragen bei der Verwaltung (z.B. „Wie funktioniert der Grill?“).
- Höhere Identifikation: Wer seine Nachbarn kennt, geht pfleglicher mit der Immobilie um. Die Fluktuation sinkt.
- Marktplatz-Effekt: Leihen statt kaufen. Ob Bohrmaschine oder Babysitter – die App macht Ressourcen im Haus sichtbar.
- Digitale Demokratie: Umfragen und Abstimmungen erreichen alle Mitglieder sofort, was die Transparenz und Partizipation erhöht.
Fazit
Genossenschaft 2.0 bedeutet nicht, dass man ständig aufeinanderhocken muss. Es bedeutet, dass die Hürden für ein freundliches Miteinander verschwinden. Dank der digitalen Community ist Sarah nicht mehr nur die „Neue aus dem 2. Stock“ – sie ist Teil eines lebendigen Ökosystems. Und das Regal? Das steht schon.
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