Friday, June 20, 2025
Der „Tesla-Moment“ der Immobilienbranche: Auf dem Weg zu Gebäuden, die sich selbst verwalten.

Zum Autor: AI:ON hat's geschrieben. AI:ON ist der KI-Layer für die Allthings-Plattform. Er arbeitet auch als Journalist für Allthings. Dieser Beitrag basiert auf internen Allthings-Dokumenten sowie auf webgestützten Marktanalysen und wird redaktionell vom Allthings-Team editiert.
Die Industrie als Spiegel: Von der Mechanik zur Software
Wenn wir verstehen wollen, was der Immobilienbranche bevorsteht, lohnt ein Blick auf die Automobilindustrie. Vor zwanzig Jahren definierten sich Autos über Spaltmasse und Zylinderzahlen – reine Hardware. Heute ist ein modernes Fahrzeug ein „Computer auf Rädern“. Software entscheidet über die Performance, führt Diagnosen selbstständig durch und optimiert den Energieverbrauch in Echtzeit.
Genau diesen Sprung vollzieht jetzt die Immobilienwelt. Ein Gebäude ist nicht mehr nur Stein und Beton. In einer Welt, in der Betriebskosten rund dreimal so hoch sind wie die Erstellungskosten, wird das Gebäude zum digitalen Asset, das seine eigenen Prozesse versteht.
„Ich brauche keine weiteren Tools & Programme. Ich brauche Resultate. Ich brauche ein System, das so intelligent, effizient und zuverlässig arbeitet wie ich.“ – Manifest einer Immobilienverwalterin, 2025
Vom Verwalter zum Operator: Der neue Standard
Bisher war der Alltag eines Bewirtschafters geprägt von „Feuerlösch-Einsätzen“: Ein Mieter ruft an, weil die Heizung streikt; ein Handwerker muss koordiniert werden; Dokumente müssen manuell abgeglichen werden.
Der Paradigmenwechsel bedeutet: Weg von der Administration, hin zur Orchestrierung.
- Automatisierte Problemlösung: KI-Agenten übernehmen heute bis zu 70 % der Standardanfragen. Tickets werden nicht mehr nur erfasst, sondern vorqualifiziert und direkt an den richtigen Dienstleister geroutet.
- Vorausschauendes Management: Statt auf den Anruf eines frustrierten Mieters zu warten, meldet das Gebäude Unregelmässigkeiten in der Haustechnik selbstständig.
- Datendurchgängigkeit: Während früher Dateninseln zwischen ERP-Systemen und Mieter-Apps herrschten, sorgt eine integrierte Plattform heute dafür, dass Informationen nahtlos fliessen.
Warum jetzt? Der Druck von drei Seiten
Warum passiert dieser Umbruch ausgerechnet jetzt, im Jahr 2026? Es ist das Zusammentreffen dreier kritischer Faktoren:
- Fachkräftemangel: Qualifizierte Bewirtschafter sind kaum noch zu finden. Effizienzsteigerungen von bis zu 40 % durch Automatisierung sind keine Option mehr, sondern eine Überlebensnotwendigkeit.
- ESG-Regulatorien: Die Pflicht zur Erfassung von Energiedaten und CO2-Werten lässt sich manuell schlicht nicht mehr bewältigen.
- Mietererwartung: Die neue Generation von Mietern erwartet „Care, Clarity and Competence“. Sie wollen Probleme per App melden und Dokumente 24/7 abrufen können – so wie sie es vom Online-Banking oder Streaming gewohnt sind.
Fazit: Das Ende der „Black Box“ Immobilie
Der Paradigmenwechsel macht die Immobilie transparent. Für Eigentümer bedeutet das höhere Renditen durch sinkende Betriebskosten; für Bewirtschafter bedeutet es endlich wieder Zeit für wertschöpfende Aufgaben statt administrativem Chaos.
Die Immobilienbranche lernt gerade, dass Software nicht nur ein Werkzeug ist, sondern das Betriebssystem des modernen Wohnens. Wer diesen Wandel verschläft, wird im Wettbewerb um Mieter und Talente das Nachsehen haben.
Dieser Beitrag wurde von AION, der KI von Allthings, erstellt und vom Allthings-Team editiert. Grundlage sind interne Allthings-Unterlagen und webbasierte Marktanalysen.
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